Archi­tek­tur

Wohn­sied­lung – Mül­heim an der Ruhr

Neu­bau einer Wohn­sied­lung mit 2 Mehr­fa­mi­li­en­häu­sern (12 WE) und 45 Rei­hen-, Ket­ten- und Dop­pel­häu­sern in Mül­heim an der Ruhr.

Auf der Grund­la­ge des Bebau­ungs­plans „Auf der Weg­scheid“ der Stadt Mül­heim ent­steht eine städ­te­bau­lich abwechs­lungs­reich aus­for­mu­lier­te Wohn­sied­lung mit Ein­fa­mi­li­en- und Mehr­fa­mi­li­en­häu­sern. Die Sied­lung grup­piert sich mit unter­schied­lich gestal­te­ten Wohn­häu­sern um eine zen­tra­le grü­ne Mit­te. Das zusam­men­hän­gen­de Quar­tiers­ge­fü­ge wird über ein ein­heit­li­ches Farb- und Mate­ri­al­kon­zept ables­bar gemacht.

Pla­nungs- und Bau­zeit: 2016 bis 2018
Bau­her­rin: Wil­ma Woh­nen West Pro­jek­te GmbH
Leis­tungs­pha­sen: LP 1 – 5

Auer­berg Car­ré

Im Bon­ner Nor­den sind unmit­tel­bar gegen­über dem Zen­trum „Auer­ber­ger Mit­te“ vier neue Mehr­fa­mi­li­en­häu­ser ent­stan­den.

Das bau­li­che Ensem­ble wur­de in einer zusam­men­hän­gend ables­ba­ren und moder­nen Archi­tek­tur­spra­che ent­wi­ckelt. Die Aus­füh­rung mit einem deut­lich zurück­ge­setz­ten Staf­fel­ge­schoss unter­stützt die Wir­kung des städ­te­bau­lich-gestal­te­ri­schen Zusam­men­hangs über die „Bar­rie­re“ der Pari­ser Stra­ße hin­weg in Rich­tung der „Auer­ber­ger Mit­te“. Die Quar­tie­re „wach­sen“ sozu­sa­gen optisch zusam­men. Ein grün gestal­te­ter Innen­be­reich bie­tet mit Spiel­platz und Forum Auf­ent­halts­qua­li­tä­ten für unter­schied­li­che Alters- und Nut­zer­grup­pen.

Das Wohn­raum­kon­zept ist ein­deu­tig auf ein gene­ra­tio­nen­über­grei­fen­des, fami­li­en­freund­li­ches Woh­nen ange­legt. Es wur­den 69 Woh­nun­gen, über­wie­gend als Drei- und Vier­raum­woh­nun­gen, rea­li­siert. Die­ser „Woh­nungs­mix“ stellt bewusst auf die Ziel­grup­pe „jun­ge Fami­li­en“ ab — die indi­vi­du­el­len Woh­nungs­an­ge­bo­te wer­den den vari­ie­ren­den Ansprü­chen an ein fami­liä­res Zusam­men­le­ben gerecht.

Mehr als drei Vier­tel der Woh­nun­gen erhiel­ten bar­rie­re­freie Grund­ris­se und zeich­nen sich durch einen groß­zü­gi­gen, teil­wei­se offe­nen Zuschnitt aus. Alle Woh­nun­gen wur­den mit einer Fuß­bo­den­hei­zung aus­ge­stat­tet. Die Wär­me­ver­sor­gung wird durch ein inte­grier­tes Block­heiz­kraft­werk mit Kraft-Wär­me-Kopp­lung gesi­chert, wel­ches alle vier Bau­kör­per glei­cher­ma­ßen bedient.

Bau­vor­ha­ben: Bonn Auer­berg – Pari­ser Straße/​Helsinkistraße/​Auer­ber­ger Allee
Pla­nungs- und Bau­zeit: 2013 bis 2016
Grund­stück: 5.500 m²
Bau­vo­lu­men: 69 Wohn­ein­hei­ten
BGF: 7.611 m² Woh­nen, 2.500 m² TG
Leis­tungs­pha­sen: LP 1 – 5
Bau­her­rin: Wil­ma Woh­nen Köln-Bonn GmbH

Fotos: Axel Haus­berg

Fähr­pa­vil­lon Grau­rhein­dorf

Dort, wo heu­te das „Grü­ne C“ zwi­schen den Orts­tei­len Grau­rhein­dorf und Mondorf den Rhein quert, fügt sich seit kur­zem der Neu­bau des „Fähr­pa­vil­lons“ in die fächer­ar­tig ter­ras­sier­te Ufer­land­schaft ein.

Die kon­struk­ti­ve Aus­ein­an­der­set­zung mit Hoch­was­ser­schutz, Land­schafts­schutz und „Bau­en im Außen­be­reich“ hat in einer 8- jäh­ri­gen Pla­nungs- und Bau­zeit alle Betei­lig­ten gefor­dert. Im fest­ge­leg­ten Bau­fens­ter ist das neue Gebäu­de für Sai­son­gas­tro­no­mie leicht nach Süden gedreht. Sei­ne Pro­por­tio­nen sind dem umge­ben­den, weit­läu­fi­gen Land­schafts­raum ange­passt.

Ein hun­dert­jäh­ri­ges Hoch­was­ser hat die Bon­ner Rhein­an­lie­ger in den letz­ten 25 Jah­ren bereits zwei­mal getrof­fen: ent­spre­chend sorg­fäl­tig muss­te der Hoch­was­ser­schutz geplant und umge­setzt wer­den. Sicht­bar und gleich­zei­tig unsicht­bar sind die Anfor­de­run­gen in die archi­tek­to­ni­sche Gestal­tung ein­ge­flos­sen: Mar­kan­te Stahl­rah­men umfas­sen Türen und Fens­ter, Dop­pel „T“ Stüt­zen tra­gen rhein­sei­tig das Dach. Bei Hoch­was­ser ver­schlie­ßen dicht auf­ge­schraub­te Plat­ten die Öff­nun­gen, Damm­bal­ken wer­den zwi­schen die ⌶-Stahl­stüt­zen ein­ge­scho­ben, fixiert und fül­len sich suk­zes­si­ve mit Was­ser. Eine fugen­lo­se 80 cm star­ke Boden­plat­te schützt gegen Auf­trieb. Die Umfas­sungs­wän­de wur­den in WU-Beton aus­ge­führt. Ent­spre­chend den Anfor­de­run­gen an Gebäu­de in Über­schwem­mungs­ge­bie­ten wur­den die tech­ni­schen Anla­gen im Ober­ge­schoss unter­ge­bracht, das über der HQ200- Linie liegt.

Pla­nungs- und Bau­zeit: 2009 bis 2014
Bau­herr: Die­ter Bis­sing
Leis­tungs­pha­sen: LP 1 – 9

Aner­ken­nung: Cle­mens-August-Preis 2014

Fotos: Axel Haus­berg

Neu­bau eines Mehr­fa­mi­li­en­hau­ses Sie­pen in Ratin­gen

Im Sin­ne einer ver­träg­li­chen Nach­ver­dich­tung soll in einem über­wie­gend von Dop­pel­häu­sern gepräg­ten Quar­tier ein klei­nes Mehr­fa­mi­li­en­haus mit 4 Woh­nun­gen ent­ste­hen. Auf­grund des schma­len Grund­stücks sind die 2- bis 3- Zim­mer- Woh­nun­gen mit einer Grö­ße von 75 – 108 m² jeweils zu den Gie­beln an Stra­ße und Gar­ten hin ori­en­tiert.

Bau­her­ren: Wil­fried Sie­pen
Pla­nungs­zeit: 2014
Bau­vo­lu­men: 456 m² BGF
Leis­tungs­pha­sen: LP 1 – 4

Ein­fa­mi­li­en­häu­ser Tho­mas­berg
Pla­nung einer Haus­grup­pe in Hang­la­ge

Das Neu­bau­ge­biet „Am Lim­pe­richs­berg“ liegt im Her­zen des Sie­ben­ge­bir­ges in der Orts­la­ge Tho­mas­berg. Ent­spre­chend den Vor­ga­ben des Bebau­ungs­pla­nes las­sen sich hier Ein­zel­häu­ser mit max. 2 Woh­nun­gen rea­li­sie­ren. Wäh­rend der stra­ßen­sei­ti­ge Ein­gangs­be­reich flach und geschlos­sen gehal­ten ist, öff­net sich das Gebäu­de nach Süden mit groß­zü­gi­gen Ter­ras­sen und Log­gi­en.

Pla­nungs­zeit: 2014
Bau­vo­lu­men: 4 Häu­ser mit je 250 m² BGF
Grund­stücks­flä­che: jeweils ca. 630 m² BGF
Leis­tungs­pha­sen: LP 1 – 2

Neu­bau eines Altans im Gar­ten eines Hau­ses
in der Kai­ser­stra­ße in Bonn

Das grün­der­zeit­li­che Wohn­haus in der Kai­ser­stra­ße 12 steht unter Denk­mal­schutz und zeich­net sich durch sei­ne kla­re Glie­de­rung in der Fas­sa­den­ge­stal­tung aus. Das ursprüng­lich als Ein­fa­mi­li­en­haus kon­zi­pier­te Gebäu­de ver­füg­te nur über einen Bal­kon im Erd­ge­schoss und den gegen­über der Stra­ße abge­senk­ten Gar­ten. Heu­te befin­det sich in jeder Eta­ge des Hau­ses eine Woh­nung und fol­ge­rich­tig ent­stand im Ober­ge­schoss der Bedarf nach einem attrak­ti­ven Frei­sitz. In der Aus­ein­an­der­set­zung mit der his­to­ri­schen Bau­sub­stanz ist ein „frei“ in gut 8 m Höhe schwe­ben­der Altan ent­stan­den, der sich in Aus­druck und For­men­spra­che deut­lich vom alten Haus absetzt.

Bau­her­ren: Fami­lie Lan­gen-Kef­fen­brink
Bau­zeit: Sep­tem­ber bis Dezem­ber 2007
Leis­tungs­pha­sen: LP 1 – 8

Haus Rich­ter in Erfurt — Schmi­ra
Ein­fa­mi­li­en­haus im Neu­bau­ge­biet

Der Ent­wurf folgt der gefor­der­ten Gie­bel­bau­wei­se an der Stra­ßen­sei­te und wur­de über die Grund­stücks­tie­fe ent­wi­ckelt. Das Erleb­nis des Hau­ses spie­gelt den Ablauf von Ankom­men, Fami­li­en­all­tag im Zen­trum und Ver­wei­len im rück­wär­ti­gen Teil wider.

Bau­her­ren: Fami­lie Rich­ter
Pla­nungs- und Bau­zeit: 2006
Bau­vo­lu­men: 204 m²
Leis­tungs­pha­sen: LP 1 – 9

Haus Krau­ße in Finsterbergen/​Thüringen
Ein­fa­mi­li­en­haus am Wald­rand

Am Ran­de der Orts­la­ge Fins­ter­ber­gen direkt am Wald­rand liegt das Hang­grund­stück der Fami­lie Krau­ße.

Der Ent­wurf des Hau­ses zielt in sei­ner Grund­form auf den länd­lich gepräg­ten Raum und die orts­ty­pi­schen Hof­la­gen des Thü­rin­ger Wal­des ab. Der Innen­raum wird offen und flie­ßend um die zen­tra­le Trep­pe ent­wi­ckelt und ist bei geöff­ne­ten Schie­be­tü­ren über die gan­ze Län­ge des Hau­ses erleb­bar.

Bau­her­ren: Fami­lie Krau­ße
Pla­nungs- und Bau­zeit: Nov. 2002 — Okt. 2003
Bau­vo­lu­men: 230 m²
Leis­tungs­pha­sen: LP 1 – 5

Woh­nungs­neu­bau an der Möri­cke­stra­ße in Bonn-Drans­dorf

Mit dem Neu­bau von 102 Woh­nun­gen an der Möri­cke­stra­ße in drei­ge­schos­si­ger Bau­wei­se + Staf­fel­ge­schoß wur­de die Viel­falt des Woh­nungs­an­ge­bo­tes inner­halb der Sied­lung in Bonn-Drans­dorf erwei­tert. Es sind Mai­so­net­te­ty­pen ent­wi­ckelt wor­den, die ent­we­der einen direk­ten Zugang zum Gar­ten oder eine groß­zü­gi­ge Dach­ter­ras­se haben. In den ver­kehrs­frei­en Wohn­we­gen sind neben Hob­by- und Fahr­rad­räu­men auch klei­nen Spiel­be­rei­che ein­ge­rich­tet. Im Zuge der Neu­be­bau­ung wur­de ein Block­heiz­kraft­werk für die gesam­te Sied­lung errich­tet. Ziel­set­zung: kos­ten- und flä­chen­spa­ren­des Bau­en mit Nied­rig­ener­gie­haus­stan­dard und Regen­was­ser­ma­nage­ment über inten­si­ve Dach­be­grü­nun­gen.

Impuls­aus­zeich­nung 2000: Woh­nungs­neu­bau Möri­ke­stra­ße, Bonn

Bau­zeit: 1998 — 1999
Bau­herr: VEBO­WAG Bonn
Bau­vo­lu­men: 103 WE
Leis­tungs­pha­se: LP 1 – 5