Städ­te­bau

Vik­to­ria­kar­ree Bonn
Mehr­fach­be­auf­tra­gung mit Stu­di­en­auf­trag

Urban Impul­se Vic­to­ria

Alte und neue Stadt­bau­stei­ne lie­fern urba­ne Impul­se im Vik­to­ria­kar­ree am öst­li­chen Rand der fuß­läu­fi­gen Bon­ner Innen­stadt, als Bin­de­glied zwi­schen pul­sie­ren­der, geschäf­ti­ger Kern­stadt und dem groß­zü­gi­gen, ruhi­gen Natur­raum von Hof- und Stadt­gar­ten am Rhein. Das Quar­tier wird in die Fuß­gän­ger­zo­ne ein­ge­bun­den und öff­net sich mit neu­en Durch­we­gun­gen, Plät­zen und Raum­per­spek­ti­ven dem Bon­ner Bür­ger und sei­nen Besu­chern. Durch Auf­wei­tung der Sto­cken­stra­ße im Nor­den wird der neue Quar­tiers­ein­gang auf den Bischofs­platz aus­ge­rich­tet und lädt zum Betre­ten ein. Der süd­li­che Stadt­zu­gang durch das Stock­en­tor erhält mit dem drei­ecki­gen Platz an der Fran­zis­ka­ner­stra­ße einen vita­len neu­en Stadt­raum.

Vor­han­de­ne, par­zel­lier­te Bau­struk­tu­ren und Nut­zun­gen wer­den über­nom­men, behut­sam ent­wi­ckelt und zu zwei städ­ti­schen Blö­cken neu zusam­men­ge­fasst. Die Tei­lung des im inner­städ­ti­schen Kon­text über­gro­ßen Quar­tiers birgt dif­fe­ren­zier­te Ent­wick­lungs­mög­lich­kei­ten: Wäh­rend im Quar­tier an der Sto­cken­stra­ße Laden­lo­ka­le, Restau­rants, Geschäf­te, Ein­zel­han­del und in den Ober­ge­schos­sen stu­den­ti­sches Woh­nen das Stadt­bild berei­chern, bie­tet das Quar­tier am Bel­der­berg Raum für ein viel­leicht neu­es Stadt­mu­se­um und Wohn- und Geschäfts­häu­ser ganz unter­schied­li­cher Prä­gung – grup­piert um einen grü­nen Innen­hof, der nicht nur den Anwoh­nern einen Ort der Ruhe geben kann. Die stei­ner­ne Gebäu­de­flucht des Bel­der­bergs wird auf­ge­bro­chen und mit einer grü­nen Zäsur berei­chert.

Die Emp­feh­lungs­kom­mis­si­on emp­fiehlt groß­mehr­heit­lich der Ver­wal­tung und Poli­tik Urban Impul­se Vic­to­ria zur städ­te­bau­li­chen Grund­la­ge eines Bebau­ungs­plans zu machen.

Rhei­ni­sche Fried­rich-Wil­helms-Uni­ver­si­tät Bonn
Stand­ort­ent­wick­lung

Die Rhei­ni­sche Fried­rich- Wil­helms- Uni­ver­si­tät Bonn steht in den nächs­ten Jah­ren und Jahr­zehn­ten vor maß­geb­li­chen bau­lich- struk­tu­rel­len Ver­än­de­run­gen, die in ihrer Sum­me die Zusam­men­hän­ge von For­schung und Leh­re neu ord­nen wer­den. Die zukünf­ti­ge Ent­wick­lung wird sich dabei auf drei Stand­or­te kon­zen­trie­ren: Cam­pus „City“, Cam­pus „Pop­pels­dorf“ und Cam­pus „Ende­nich“
Auf Initia­ti­ve des Bau- und Lie­gen­schafts­be­trie­bes des Lan­des Nord­rhein- West­fa­len ist in Zusam­men­ar­beit mit der Uni­ver­si­tät Bonn und unter Betei­li­gung der Stadt Bonn eine Hoch­schul­stand­ort­ent­wick­lungs­pla­nung (HSEP 2006) auf­ge­stellt wor­den, die alle von der Uni­ver­si­tät genutz­ten Lie­gen­schaf­ten und Gebäu­de im Stadt­ge­biet erfasst.

Die Rhei­ni­sche Fried­rich- Wil­helms- Uni­ver­si­tät Bonn ist eine inter­na­tio­nal ope­rie­ren­de, koope­ra­ti­ons- und schwer­punk­t­ori­en­tier­te For­schungs­uni­ver­si­tät.

Mit dem Aus­bau des Cam­pus- Stand­or­tes Pop­pels­dorf erfährt der Stadt­teil eine nach­hal­ti­ge städ­te­bau­li­che Ent­wick­lung, die in ihrer Dimen­si­on durch­aus mit der fuß­läu­fi­gen Bon­ner Innen­stadt ver­gleich­bar ist. „Bildung.Bauen“ wird hier zu einem prä­gen­den Fak­tor der Stadt­ent­wick­lung. Gera­de die inner­städ­ti­sche Lage in Bezug auf den Bon­ner Stadt­grund­riss stellt Chan­ce, Her­aus­for­de­rung und Qua­li­täts­an­spruch glei­cher­ma­ßen dar.

Zeit­raum: 2009 — 2015
Pla­nungs­raum: Cam­pus Pop­pels­dorf 26 ha
Städ­te­bau­li­che Leis­tun­gen: Fort­schrei­bung des Mas­ter­plans “Cam­pus Pop­pels­dorf”, Pro­jekt­steue­rung, Rah­men­ter­min­plan, Wett­be­werbs­be­treu­ung, Städ­te­bau­li­ches Gut­ach­ten Cam­pus Ende­nich (21 ha)

Im Auf­trag des Bau- und Lie­gen­schafts­be­triebs Nord­rhein-West­fa­len (BLB NRW), Nie­der­las­sung Köln

Rhei­ni­sche Fried­rich-Wil­helms-Uni­ver­si­tät Bonn
Städ­te­bau­li­ches Gesamt­kon­zept Cam­pus Bonn- Pop­pels­dorf

Basie­rend auf dem Mas­ter­plan des BLB NRW, öffent­lich vor­ge­stellt im Okto­ber 2008, wur­de die städ­te­bau­li­che Pla­nung kon­ti­nu­ier­lich fort­ge­schrie­ben, inhalt­lich ver­tieft und ver­fei­nert. Der Cam­pus Pop­pels­dorf mit einer Gesamt­aus­deh­nung von ca. 26 ha wird künf­tig neben den his­to­ri­schen Insti­tuts­ge­bäu­den an der „Nuß­al­lee“ um einen Neu­bau­teil etwa glei­cher Grö­ßen­ord­nung erwei­tert und damit in sei­ner heu­ti­gen Gebäu­de­flä­che nahe­zu ver­dop­pelt wer­den. Ziel des Mas­ter­plans ist es, durch ein nach­hal­ti­ges Grund­ge­rüst „alt und neu“ zusam­men­zu­fü­gen, stra­te­gisch neu aus­zu­rich­ten und eine moder­ne, offe­ne Ent­wick­lungs­struk­tur zu ermög­li­chen. Der Cam­pus Pop­pels­dorf ist durch die Mecken­hei­mer und Ende­ni­cher Allee im linea­ren Stra­ßen­netz ver­an­kert. Die heu­te vor­han­de­nen Ver­bin­dungs­we­ge ent­lang der Auto­bahn und der Wegeler Stra­ße sol­len in Form eines groß­zü­gi­gen Grün­strei­fens als attrak­ti­ve Rad­we­ge­ver­bin­dun­gen erhal­ten wer­den und gemein­sam mit den Allee­bäu­men und den Park­an­la­gen am Pop­pels­dor­fer Schloss und der ehe­ma­li­gen Land­wirt­schafts­kam­mer einen „Grü­nen Rah­men“ um den Cam­pus bil­den.

Leit­bil­der:
 — Neue Mit­tel­ach­se für Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer
 — Nut­zungs­mi­schung im Neu­bau­be­reich
 — Grü­nes Zen­trum mit zen­tra­len Funk­tio­nen
 — Zuneh­mend auto­frei gestal­te­ter Cam­pus

Zeit­raum: 2009 — 2015
Pla­nungs­raum: Cam­pus Pop­pels­dorf 26 ha
Städ­te­bau­li­che Leis­tun­gen: Fort­schrei­bung des Mas­ter­plans, Pro­jekt­steue­rung, Rah­men­ter­min­plan, Wett­be­werbs­be­treu­ung, Städ­te­bau­li­ches Gut­ach­ten Cam­pus Ende­nich (21 ha)
Im Auf­trag des Bau- und Lie­gen­schafts­be­triebs Nord­rhein-West­fa­len (BLB NRW), Nie­der­las­sung Köln

Sie­he auch: BLB NRW

Min­den Mas­ter­plan

Der Mas­ter­plan „Min­den Innen­stadt“ umfasst die his­to­ri­sche Kern­stadt, umge­ben vom heu­ti­gen Grün­gür­tel der alten Wall- und Befes­ti­gungs­an­la­gen (ca. 1,5 x 1,5 km). Der Pla­nungs­pro­zess wur­de durch das Min­de­ner Innen­stadt­fo­rum mit bis zu 30 Ver­ant­wor­tungs­trä­gern aus Poli­tik und Ver­wal­tung, loka­ler Wirt­schaft und Ver­ei­nen in 15 Sit­zun­gen inten­siv öffent­lich beglei­tet.

Die Pla­nung greift vor­han­de­ne Poten­zia­le und Raum­qua­li­tä­ten auf, um die Beson­der­hei­ten Min­dens in einem his­to­risch gewach­se­nen Stadt­bild mit moder­nen Akzen­ten her­vor­zu­he­ben und die Attrak­ti­vi­tät der Innen­stadt zu erhal­ten bzw. zu stär­ken:

- Stei­ge­rung der Ein­zel­han­dels­zen­tra­li­tät
 — Erneue­rung der Innen­stadt, Schaf­fung attrak­ti­ven Wohn­raums, ver­bin­den­des Platz­kon­zept
 — Ent­wick­lung des Regio­port Weser
 — Erneue­rung des Bahn­hofs­be­reichs und des Weser­ha­fens im Stadt­um­bau West
 — Gestal­tung der Weser­ufer und Gla­cis­be­rei­che

Zeit­raum: 2008 bis 2009
Pla­nungs­raum: Innen­stadt Min­den
Städ­te­bau­li­che Leis­tun­gen: Mas­ter­plan zur Innen­stadt­ent­wick­lung
Im Auf­trag der Stadt Min­den
In Zusam­men­ar­beit mit der Städ­te­bau­li­chen Arbeits­ge­mein­schaft, Bonn

Sie­he auch: Stadt Min­den

IKEA Stand­ort Wallau

IKEA Stand­or­te in Deutsch­land sind Prot­ago­nis­ten der euro­päi­schen Stadt­re­gi­on, in der die alten Stadt­ker­ne und die peri­phe­ren Sied­lun­gen und Infra­struk­tur­ein­rich­tun­gen sowie deren Frei­raum räum­lich eng mit­ein­an­der ver­floch­ten und funk­tio­nal von­ein­an­der abhän­gig sind. Oft lie­gen sie in den Berei­chen, die dem Raum­ty­pus „Zwi­schen­stadt“ zuge­ord­net wer­den. Ihre Nach­barn sind Land­wir­te, ande­re Gewer­be­trei­ben­de, Bewoh­ner peri­phe­rer Stadt­quar­tie­re und Klein­städ­te. Sie sind häu­fig umge­ben von raum­prä­gen­den Infra­struk­tu­ren. Der Fokus der Stand­or­te liegt auf dem Innen­raum, der Außen­raum fun­giert in ers­ter Linie als Auf­stell­raum für Wer­be­trä­ger, PKW und tem­po­rä­re Ver­kaufs­räu­me.

Vor die­sem Hin­ter­grund hat unser Büro eine Ent­wurfs­kon­zep­ti­on für den Stand­ort Wallau erar­bei­tet, die sich zum einen aus dem regio­na­len Kon­text ablei­tet und zum ande­ren auf einer engen Ver­knüp­fung des Stand­or­tes mit der his­to­ri­schen Orts­la­ge Wallau und dem umge­ben­den Land­schafts­raum beruht.

Zeit­raum: 2007 bis 2008
Pla­nungs­raum: 18 ha
Städ­te­bau­li­che Leis­tun­gen: Städ­te­bau­li­ches und land­schafts­räum­li­ches Ent­wick­lungs­kon­zept
Im Auf­trag der Inter IKEA Cent­re Deutsch­land GmbH
In Arbeits­ge­mein­schaft mit Stein + Schultz, Frankfurt/​Main

Grund­la­gen­stu­die „Star­ke Stadt­re­gi­on Luzern“

Die Star­ke Stadt­re­gi­on Luzern als Visi­on für die Zukunft

Der Kan­ton Luzern und die Stadt Luzern haben über­ein­stim­mend die Visi­on for­mu­liert, dass die Stadt Luzern sich mit den Nach­bar­ge­mein­den zusam­men­schlie­ßen und ein neu­es, star­kes Zen­trum mit über 100.000 Ein­woh­nern bil­den soll. In die­ser Stu­die wird geprüft, mit wel­chen insti­tu­tio­nel­len Struk­tu­ren — den heu­ti­gen Gemein­den (Sze­na­rio A) oder einem ver­ein­ten Gemein­we­sen (Sze­na­rio B) – die anste­hen­den Her­aus­for­de­run­gen am bes­ten gemeis­tert wer­den kön­nen.

Die Arbeit iden­ti­fi­ziert fünf wesent­li­che Argu­men­ta­ti­ons­fel­der für oder gegen eine Ver­ei­ni­gung:

• Wett­be­werbs­fä­hig­keit des Stand­or­tes
• Sied­lung, Land­schaft, Ver­kehr
• Iden­ti­fi­ka­ti­on und Image der Stadt­re­gi­on
• Demo­kra­tie und Betei­li­gung
• Finan­zen und öffent­li­che Leis­tun­gen

Im Vor­feld wur­den die ein­zel­nen Gemein­den struk­tu­rell unter­sucht und mit ihren Stär­ken und Schwä­chen aus­führ­lich dar­ge­stellt. Ent­spre­chend den Zie­len der Agglo­me­ra­ti­ons­ent­wick­lung wur­den im Nach­gang Annah­men für die Zukunfts­sze­na­ri­en getrof­fen und anhand der Argu­men­ta­ti­ons­fel­der beur­teilt. Auf­grund der Abwä­gun­gen zu den mög­li­chen Ent­wick­lungs­pfa­den ist der Ver­ei­nig­ten Stadt­re­gi­on Luzern als adäqua­te insti­tu­tio­nel­le Ant­wort auf die künf­ti­gen Her­aus­for­de­run­gen zu sehen.

Zeit­raum: 2006 bis 2007
Pla­nungs­raum: Ent­wick­lungs­raum Luzern
Städ­te­bau­li­che Leis­tun­gen: Agglo­me­ra­ti­ons­stu­die
Im Auf­trag der Stadt Luzern
In Zusam­men­ar­beit mit Ernst Bas­ler + Part­ner, Zürich und Stein + Schultz, Frank­furt am Main

Wes­se­ling und die REGIO­NA­LE 2010

Teil­nah­me­be­wer­bung

Die REGIO­NA­LE 2010 soll den regio­na­len Struk­tur­wan­del för­dern und steu­ern. Unser Büro hat für den bekann­ten Indus­trie­stand­ort Wes­se­ling am Rhein die Teil­nah­me­be­wer­bung für die­se REGIO­NA­LE erstellt und Pro­jekt­vor­schlä­ge ent­wi­ckelt.

Ent­spre­chend dem Mot­to ‚Brü­cken­schlä­ge‘ und den drei The­men ‚Natur, Mobi­li­tät und Bil­dung‘ umfasst die Bewer­bung die fol­gen­den Pro­jekt­fel­der:

1. Rhein­sprung, Rhein­park und Brü­cken­schlag
Der zukünf­ti­ge rechts­rhei­ni­sche Reten­ti­ons­raum soll mit behut­sa­men Ein­grif­fen zu einem Land­schafts­park ent­wi­ckelt und am Rhein­ufer durch Frei­zeit­an­ge­bo­te ergänzt wer­den. Eine Auto­fäh­re zwi­schen Wes­se­ling und Nie­der­kas­sel soll als neu­er regio­na­ler Brü­cken­schlag die­nen.

2. Städ­ti­sches Funk­ti­ons­band und regio­na­le Schnitt­punk­te
Die Stadt­bahn­halt­stel­len sol­len um beson­de­re Ein­rich­tun­gen von loka­ler und regio­na­ler Bedeu­tung, wie z.B. einem ‚Che­mie-Explo­ra­to­ri­um‘, als Teil eines neu­en städ­ti­schen Ent­wick­lungs­ban­des an den Schnitt­punk­ten mit den regio­na­len Ach­sen ergänzt wer­den.

3. Regio­na­ler Grün­zug mit Bil­dungs­ein­rich­tun­gen
Ein neu­es Wege- und Infor­ma­ti­ons­sys­tem soll die abwechs­lungs­rei­chen Frei­räu­me, his­to­ri­schen Zeug­nis­se und ver­schie­de­nen Bil­dungs­ein­rich­tun­gen rund um Wes­se­ling für die Öffent­lich­keit erleb­bar machen.

Zeit­raum: 2002 bis 2004
Pla­nungs­raum: Innen­stadt und Rhein­la­gen Wes­se­ling
Städ­te­bau­li­che Leis­tun­gen: sons­ti­ge städ­te­bau­li­che Leis­tun­gen
Im Auf­trag der Stadt Wes­se­ling

:gär­ten der tech­nik
Ein Pro­jekt der REGIO­NA­LE 2010

Die Idee, in Wes­se­ling ein Che­mie-Explo­ra­to­ri­um ein­zu­rich­ten, in dem gleich­zei­tig geforscht und expe­ri­men­tiert wer­den kann, führ­te zum Auf­trag der Regio­na­le 2010 Agen­tur, das Pro­jekt „Gär­ten der Tech­nik“ zu qua­li­fi­zie­ren. Mit der Auf­stel­lung einer Syn­op­se hat das Büro skt umbau­kul­tur die inhalt­li­chen und städ­te­bau­li­chen Zugän­ge zu den ein­zel­nen Stand­or­ten her­aus­ge­ar­bei­tet und die Pro­jek­t­um­set­zung im Rah­men von Work­shops und einer Exper­ten­werk­statt fach­lich beglei­tet.

Zeit­raum: 2004 bis 2005
Im Auf­trag der Regio­na­le 2010 Agen­tur, Köln

Städ­te­bau­li­che Ent­wick­lungs­pla­nung
„Nes­se-Gelän­de“ in der Stadt Leer

Deut­scher Städ­te­bau­preis 2012:
Nomi­nie­rung des Pro­jek­tes „Nes­se-Gelän­de Leer“

Städ­te­bau­li­che, frei­raum­pla­ne­ri­sche und ver­kehr­li­che Ent­wick­lung des enge­ren und erwei­ter­ten Pla­nungs­be­rei­ches ein­schließ­lich Bau­leit­plan­ver­fah­ren für das „Nes­se-Gelän­de“ und unter beson­de­rer Berück­sich­ti­gung der Ein­bin­dung in das städ­te­bau­li­che Gefü­ge der Stadt Leer.

Die abwechs­lungs­rei­che Ufer­pro­me­na­de ist durch unter­schied­li­che Raum­fol­gen geglie­dert, die sich immer wie­der zu klei­nen Plät­zen auf­wei­ten. So wird von Brü­cke zu Brü­cke ein Rund­lauf mit der Innen­stadt erreicht, gekenn­zeich­net durch den Soli­tär­bau des Hotels im Zen­trum des neu­en Nes­se-Quar­tiers. Die Längs­aus­rich­tung der Gebäu­de ermög­licht den Blick auf das Was­ser bis in die Tie­fe der Bau­grund­stü­cke hin­ein.

Bericht: stadt​-leer​.de

Zeit­raum: 2002 bis 2004
Pla­nungs­raum: 8 ha
BGF: 32.000 m² Woh­nen, 16.000 m² Gewer­be
Leis­tungs­pha­se: LP 1 – 4

Im Auf­trag der Hoch­tief Pro­jekt­ent­wick­lung Osna­brück,
Stadt Leer

Spe­di­ti­ons­stra­ße Düs­sel­dorf

Städ­te­bau­li­cher Ide­en­wett­be­werb mit anschlie­ßen­den Bebau­ungs­plan­ver­fah­ren zur wei­te­ren Ent­wick­lung der alten Hafen­re­vie­re in Düs­sel­dorf

Unter Ein­be­zie­hung der his­to­ri­schen Bau­sub­stanz der Spe­di­ti­ons­stra­ße wur­de eine hoch ver­dich­te­te Büro­be­bau­ung ent­wi­ckelt. Drei jeweils unter­schied­lich ange­leg­te Plät­ze glie­dern den Stra­ßen­raum. Die Spit­ze der Land­zun­ge bleibt als grü­ner Platz der Öffent­lich­keit vor­be­hal­ten, das nörd­li­che Ufer ist land­schaft­lich gestal­tet und beglei­tet den Frei­zeit­ha­fen, das süd­li­che Ufer erin­nert in sei­ner stei­ner­nen Aus­prä­gung an die alte Nut­zung als Kai des Han­dels­ha­fens.

Zeit­raum: 2000
Pla­nungs­raum: 3 ha
Städ­te­bau­li­che Leis­tun­gen: 4. Preis Städ­te­bau­li­cher Wett­be­werb + LP 1 – 4
Im Auf­trag der Stadt Düs­sel­dorf
In Arbeits­ge­mein­schaft mit Pet­zin­ka Pink Archi­tek­ten, Düs­sel­dorf

Städ­te­bau­li­che Erneue­rung des ehe­ma­li­gen
Bahn­aus­bes­se­rungs­wer­kes in Saar­brü­cken Bur­bach

Umnut­zung der Indus­trie­bra­che unter Berück­sich­ti­gung des denk­mal­ge­schütz­ten Bestan­des und Ent­wick­lung der ca. 35 ha gro­ßen Flä­che für Gewer­be und Wohn­nut­zun­gen im Zuge eines Bebau­ungs­plan­ver­fah­rens.

Das Bahn­aus­bes­se­rungs­werk wur­de nach 1871 als Logis­tik- Stütz­punkt gebaut – städ­te­bau­lich sozu­sa­gen ein auto­no­mer Bereich, der nur über die Schie­ne erschlos­sen und zu Beginn des 20. Jahr­hun­derts mit einer Werks­sied­lung aus­ge­stat­tet wur­de. Das 1996 still­ge­leg­te Werks­ge­län­de soll klein­tei­li­gen gewerb­li­chen Nut­zun­gen und in den Rand­be­rei­chen unter­schied­li­chen Wohn­for­men zuge­führt wer­den.

Zeit­raum: 2000 bis 2004
Pla­nungs­raum: 35 ha
Städ­te­bau­li­che Leis­tun­gen: LP 1 – 4 und sons­ti­ge L.
Im Auf­trag der GIU Saar­brü­cken

Müns­ter-Gie­ven­beck:
Vor­ha­ben- und Erschlie­ßungs­plan, Gestal­tungs­hand­buch

Dietmar Rabich / Wikimedia Commons / „Münster, Gievenbeck -- 2014 -- 8380“ / CC BY-SA 4.0

Auf der Grund­la­ge des 1. Prei­ses im städ­te­bau­li­chen Wett­be­werb Müns­ter-Gie­ven­beck wur­de ein Vor­ha­ben- und Erschlie­ßungs­plan für die ca. 50 ha gro­ße Stadt­tei­ler­wei­te­rung am Stadt­rand von Müns­ter ent­wi­ckelt. Die abwechs­lungs­rei­chen Wohn­quar­tie­re mit zuge­hö­ri­gen Infra­struk­tu­ren, geglie­dert durch Grün­zü­ge und die erhal­te­nen Struk­tu­ren der alten „Wall­he­cken“ sind heu­te fer­tig gebaut.

Zeit­raum: 1994 bis 1995
Pla­nungs­raum: 50 ha
Städ­te­bau­li­che Leis­tun­gen: 1. Preis Städ­te­bau­li­cher Wett­be­werb, LP 1 – 4, Gestal­tungs­hand­buch
Im Auf­trag der Stadt Müns­ter und der LEG NRW